Vita

Menno Koller stammt aus dem Schwarzwald. In Freiburg studierte er zunächst Schulmusik, später dann Gesang bei Bernd Göpfert und in der Liedklasse von Hans-Peter Müller. Von 2009 bis 2016 setzte der Bariton sein Studium an der Robert-Schumann-Hochschule in Düsseldorf fort. Zunächst in der Klasse von Konrad Jarnot, seit 2012 bei Thomas Laske.

Meisterkurse unter anderem bei Grace Bumbry, René Jacobs, Siegfried Jerusalem, Emma Kirkby, Tom Krause, Anna Tomowa-Sintow und Kai Wessel runden seine bisherige Ausbildung ab.

 

Als Preisträger des Wettbewerbs „Kammeroper Schloss Rheinsberg“ war Menno Koller 2013 in der Rolle des Wolfram in Binders Tannhäuserparodie im Schlosstheater Rheinsberg zu erleben. Neben mehreren Hochschulproduktionen in Freiburg und Düsseldorf (u.a. als Guglielmo in Mozarts „Cosi fan tutte“, als Marco in Puccinis „Gianni Schicchi“ und als Papageno in Mozarts „Zauberflöte“) war Menno Koller in der Spielzeit 2011/2012 als Mitglied eines Kammerensembles in der Produktion „Mörder Kaspar Brand“ von Anno Schreier am „Central“ der Deutschen Oper am Rhein Düsseldorf zu hören. 2015 verkörperte er bei Konzerten in Deutschland und Frankreich in szenischen bzw. halbszenischen Versionen die Titelpartie des Aeneas aus Purcells "Dido and Aeneas". 2016 bis 2018 ging er als Sänger bei ChorWerk Ruhr mit der Produktion "Earth Diver" der Ruhrtriennale und Muziektheater Transparant auf Tournee in Europa.

 

Als Mitglied von ChorWerk Ruhr, der Gaechinger Cantorey Stuttgart und des Vocalensembles Rastatt wirkt er bei zahlreichen Konzerten, Fernseh-, Rundfunk- und CD-Produktionen mit und ist als Aushilfe bei den Rundfunkchören des MDR und NDR und beim SWR Vocalensemble tätig.

 

Einen Schwerpunkt seiner künstlerischen Tätigkeit bildet die Kirchenmusik. Zu seinem vielseitigen Repertoire gehören neben Messen und Kantaten auch die großen Oratorien. So sang er unter anderem Bachs Weihnachtsoratorium in Kiel, Händels Messiah in Recklinghausen, Brahms' "deutsches Requiem" im Schwarzwald, Mendelssohns "erste Walpurgisnacht" im Rheinland und Bachs H-Moll-Messe bei Konzerten in Frankreich und Deutschland. 2016 wirkte er als Mitglied des Ensembles PREFERENZA bei der Uraufführung von Karl von Feilitzschs Messe in Es in der Kirche St. Michael in München mit. 

Dabei konzertiert er mit namhaften Chören und Orchestern wie der Neuen Westfälischen Philharmonie, der rumänischen Staatsphilharmonie Dinu Lipatti, dem altstadtherbst oder dem Universitätschor Düsseldorf.

 

Liederabende runden seine solistische Tätigkeit ab. Nach Konzerten der Liedklasse Düsseldorf beim Beethovenfest 2010 in Bonn trat er mehrfach in der Reihe „Junges Podium“ im Johann-Sebastian-Bach-Saal Düsseldorf auf. Er konzertierte zusammen mit Sebastian Rasel im Haus der Universität Düsseldorf im Rahmen der Reihe "Schumann@Heine" mit einem französischen Liedprogramm und interpretierte Auszüge aus Poulencs "Le Travail du Peintre" im Rahmen einer Miró-Ausstellung in der Kunstsammlung K20 in Düsseldorf. Außerdem konzertierte er mit Austėja Valušytė bei "100DADA/SATIE150" im Heinrich-Heine-Institut. 2017 führten ihn Einladungen unter anderem zu "Kontrapunkte Speyer", vocalart Frankfurt, den Fränkischen Musiktagen und der Saarbrücker Sommermusik, wo er auch 2018 wieder zu hören war.

 

2019 ist er mit Austėja Valušytė mit dem deutsch-litauischen Liedprogramm "paralelės-Parallelen" auf Tournee. Auftritte führten ihn dabei unter anderem an die Philharmonie im litauischen Kaunas und zur Konzertreihe "nowy świat muzyki" nach Warschau.

 

Menno Koller ist Stipendiat der DOMS-Stiftung Basel.

 

 

 

Foto: Maren Schäfer

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